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AVM Ovation PA 8.3 Vorverstärker, Schwarz

AVM Ovation PA 8.3 Vorverstärker, Schwarz

Normaler Preis CHF 10'990.00
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Der AVM Ovation PA 8.3 ist ein modularer, vollsymmetrischer High-End-Vorverstärker, dessen Grundgerät rein analog arbeitet und dessen sämtliche Ein- und Ausgänge aus frei wählbaren Steckkarten bestehen.

AVM nennt ihn das aufwendigste Vorstufenmodell der Ovation-Serie, und das Grundgerät liefert genau das, was eine Vorstufe wirklich ausmacht: Netzteil, Steuerung, elektronische Lautstärkeregelung, OLED-Display – und sonst erst mal nichts. Was hinten herauskommt und was vorne hineindarf, bestimmst du.

Warum der PA 8.3?

Weil du hier nicht kaufst, was ein Produktmanager für richtig hielt, sondern was deine Anlage braucht. Elf Steckplätze warten auf der Rückwand: Slot 1 bis 7 nehmen Eingangskarten auf, Slot 8 ist der Klangregelkarte vorbehalten, Slot 9 bis 11 gehören den Ausgängen. Das Gerät erkennt selbst, welche Karten stecken, und blendet die passenden Menüs ein. Die Signalführung bleibt dabei durchgehend symmetrisch und DC-gekoppelt.

Was du hörst und bekommst

Ruhe. Der Störabstand liegt am Transistorausgang über 100 dB, der Klirrfaktor unter 0,001 Prozent – Werte, bei denen sich das Gerät aus der Musik heraushält. Eine Line-Eingangskarte bringt je ein Cinch- und ein XLR-Paar mit, dazu gibt es Karten für Phono MM/MC, Digitalzuspielung bis 384 kHz/32 Bit über USB, UKW mit RDS und Bluetooth. Wer Wärme sucht, steckt die Röhrenausgangskarte mit der AVM-Doppeltriode 803 T. An der Front sitzt eine 6,35-mm-Kopfhörerbuchse, die beim Einstecken alle Ausgänge stummschaltet.

Für wen ist der PA 8.3 geeignet – und für wen nicht?

Klartext: Das Grundgerät allein spielt nicht. Ohne mindestens eine Eingangs- und eine Ausgangskarte bleibt es stumm, und Phono, Digitalteil und Klangregelung sind allesamt Optionen, nicht Serienausstattung. Wer eine fertig bestückte Vorstufe aus dem Karton erwartet, ist hier falsch. Wer Streaming eingebaut haben will, ebenfalls – dafür gibt es die Ovation SD 8.3. Richtig ist der PA 8.3 für alle, die ihre Vorstufe über Jahre umbauen statt ersetzen wollen.

Unser Verdikt

Eine der letzten grossen Vorstufen, die man wirklich konfiguriert statt nur auswählt – im Grundgerät kompromisslos analog und erfreulich langlebig. Das gebürstete Schwarz macht sie im Rack angenehm unauffällig, was bei 12 Kilo Aluminium eine kleine Kunst ist. Bei HD Zürisee in Wädenswil legen wir die Kartenbestückung gemeinsam mit dir fest, bevor irgendetwas bestellt wird.

Technische Daten

  • Typ: modularer, vollsymmetrischer und DC-gekoppelter Analog-Vorverstärker (Grundgerät plus Steckkarten)
  • Line-Stufe: Transistor; Röhrenausgang nur über die optionale Ausgangskarte mit AVM-Doppeltriode 803 T
  • Netzwerk/Streaming: nicht vorhanden – kein LAN, kein WLAN, keine App-Steuerung, keine Streamingdienste; digitale Quellen nur über die optionale Digitaleingangskarte
  • Steckplätze: 11 – Slot 1–7 Eingangskarten, Slot 8 ausschliesslich Klangregel-Eingangskarte, Slot 9–11 Ausgangskarten
  • Line-Eingangskarte: 1 × Cinch-Paar und 1 × XLR-Paar pro Karte
  • Maximalausbau Eingänge: bis zu 8 Eingangskarten (Slot 1–8)
  • Maximalausbau Ausgänge: bis zu 3 Ausgangskarten (Slot 9–11); die Line-Ausgangskarte führt 1 × Cinch- und 1 × XLR-Paar
  • Phono: nicht serienmässig – optionale MM/MC-Eingangskarte
  • Phono-Verstärkung: MM 43–52 dB, MC 63–72 dB (einstellbar)
  • Phono-Abschluss: MM 47 kΩ // 47–420 pF, MC 47 Ω–1 kΩ // 47 pF; RIAA ±0,2 dB; Subsonic-Filter 20 Hz, 3. Ordnung
  • Phono-Störabstand: MM 79 dB bzw. 84 dB(A), MC 70 dB bzw. 76 dB(A)
  • Digitaleingangskarte (optional): vier Digitaleingänge – 1 × USB-B asynchron (ohne Treiber bis 96 kHz/24 Bit, mit Treiber bis 384 kHz/32 Bit sowie DSD64 und DSD128), 2 × S/P-DIF koaxial und 1 × optisch mit 33–192 kHz / 16–24 Bit
  • Bluetooth-Eingangskarte (optional): Bluetooth 4.2, bis 96 kHz/16 Bit
  • Weitere Karten (optional): UKW-Tuner 87,5–108,0 MHz mit RDS, Klangregelung mit Bass, Höhen, skalierbarem Loudness und Balance
  • Eingangsempfindlichkeit: 20 mV – 450 mV, einstellbar
  • Eingangsimpedanz: 3,4 kΩ (Cinch) / 13,6 kΩ (XLR)
  • Ausgangsimpedanz: 47 Ω (Cinch) / 94 Ω (XLR)
  • Ausgangspegel: regelbar über die Lautstärkeregelung, max. 6 V an Cinch und XLR
  • Kopfhörerausgang: vorhanden – 6,35-mm-Klinke an der Front; alle Ausgänge werden bei eingestecktem Kopfhörer stummgeschaltet
  • Störabstand: > 100 dB (Transistorausgang) / > 90 dB (Röhrenausgang)
  • Klirrfaktor: < 0,001 % (Transistorausgang) / < 0,01 % (Röhrenausgang)
  • Frequenzgang: < 20 Hz – > 100 kHz (Transistorausgang) / < 20 Hz – > 30 kHz (Röhrenausgang)
  • Bedienung: OLED-Display, elektronische Lautstärkeregelung, Fernbedienung RC 3
  • Netzspannung: 115 V/60 Hz oder 230 V/50 Hz
  • Leistungsaufnahme: max. 70 W, Standby < 0,5 W
  • Abmessungen (B × H × T): 430 × 130 × 390 mm
  • Gewicht: 12 kg
  • Ausführungen: Aluminium Silber, Schwarz gebürstet, Cellini mit Chromfront
  • Garantie: 2 Jahre, mit kostenloser Online-Registrierung bei AVM insgesamt 4 Jahre; je nach Vertriebsland abweichend
  • Hinweis: für den Betrieb sind mindestens eine Eingangs- und eine Ausgangskarte nötig, die Karten werden separat konfiguriert
  • Lieferumfang: Vorverstärker PA 8.3, Fernbedienung RC 3, Netzkabel (länderabhängig)

Häufige Fragen

Ist der PA 8.3 ein Röhren- oder ein Transistor-Vorverstärker?

Von Haus aus ein Transistor-Vorverstärker. Die Röhre kommt erst über die optionale Ausgangskarte mit der AVM-Doppeltriode 803 T ins Spiel. AVM gibt beide Wege getrennt an: unter 0,001 Prozent Klirr am Transistorausgang, unter 0,01 Prozent über Röhre. Du entscheidest also selbst, welchen Charakter deine Vorstufe bekommt.

Wie viele Ein- und Ausgänge hat der AVM Ovation PA 8.3?

Das hängt an der Bestückung. Die Rückwand hat elf Steckplätze: sieben für Eingangskarten, einen nur für die Klangregelkarte, drei für Ausgangskarten. Eine Line-Eingangskarte bringt je ein Cinch- und ein XLR-Paar mit. Im Vollausbau sind das bis zu acht Eingangskarten und drei Ausgangskarten.

Hat der PA 8.3 einen Kopfhörerausgang?

Ja, eine 6,35-mm-Klinkenbuchse an der Front. Steckst du dort einen Kopfhörer ein, schaltet der PA 8.3 alle Ausgänge stumm – die Endstufe bleibt also ruhig. Eine Class-A-Schaltung oder eine andere Betriebsart nennt AVM für dieses Kopfhörerteil im Handbuch nicht.

Kann der PA 8.3 streamen?

Nein. Das Grundgerät ist die analoge Vorstufe der Ovation-Linie und hat weder LAN noch WLAN, weder Streamingdienste noch App-Steuerung. Wer Netzwerk eingebaut haben will, schaut auf die Streaming-Vorstufe Ovation SD 8.3. Digitale Zuspieler kommen beim PA 8.3 über die optionale Digitalkarte hinein.

Kann ich einen Plattenspieler direkt anschliessen?

Ja, sobald die optionale Phonokarte steckt – serienmässig ist sie nicht dabei. Sie verarbeitet MM und MC, die Verstärkung reicht von 43 bis 72 dB, Abschluss und Kapazität sind im Menü einstellbar, ein Subsonic-Filter ist an Bord. Ohne diese Karte brauchst du eine externe Phonostufe.

Warum den PA 8.3 bei HD Zürisee kaufen?

Weil eine Modul-Vorstufe so gut wird wie ihre Bestückung. Wir gehen deine Quellen durch, legen Eingangs- und Ausgangskarten fest und schauen, welche Endstufe und welche Lautsprecher dazu passen. Unser Techniker Mauri übernimmt Einbau und Service. Ruf an unter +41 44 680 22 00 oder schreib an shop@hdzuerisee.ch.

Passt gut dazu

Der PA 8.3 will eine ernsthafte Gegenstelle: passende Endstufen, dazu Standlautsprecher, die damit umgehen können. Für die Phonokarte lohnt sich ein Blick zu den Plattenspielern, für die Verbindung dazwischen zu den Kabeln & Verbindern.

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